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Elektrisch betriebenes 3D Druck Modell einer Wasserkraftanlage
3D Modell Wasserkraftanlage Pilsing Antriebe rapidobject GmbH
Bild: Antrieb

Für die Rehart Group fertigte die Rapidobject GmbH ein funktionales Messemodell einer fischschonenden Wasserkraftanlage mit Hilfe des Sinterverfahrens. Das Modell im Maßstab 1:20 (50 cm Höhe, 100 cm Breite, 30 cm Tiefe) ist ein detailgetreues Abbild der Anlage im niederösterreichischen Pilsing.

Die Anlage wurde als Pilotprojekt erbaut, versorgt 120 Vier-Personen-Haushalte mit Strom und ermöglicht gleichzeitig den gefahrlosen Auf- und Abstieg für Fische. Durch Rotation der geschlossenen Fischaufstiegsschnecke gelangen die Fische gefahrlos vom unteren Teil der Anlage in den oberen Wasserbereich.

Aufgrund der enormen Größe wurden die Kunststoffteile separat gedruckt, eingefärbt und schließlich im Modellbauverfahren montiert. Für das fertige Modell wurde ein Gehäuse aus mitteldichten Holzfaserplatten (MDF) passgenau angefertigt und lackiert sowie eine Plexiglas-Konstruktion in Form eines Pumpenhäuschens befestigt.

Das Besondere an dem 50 cm hohen Modell ist die Funktionalität, so werden sowohl die große Wasserkraftschnecke als auch die kleinere Fischaufstiegsschnecke durch Miniaturelektromotoren angetrieben. Hierdurch kann die Funktionsweise der Anlage eindrucksvoll am Modell demonstriert werden.

Die Rehart Group ist Spezialist für den Bau von Anlagen für erneuerbare Energie aus Wasserkraft.

Weitere Infos und Bilder unter:

3D Druck / Rapid Prototyping mit Rapidobject - 3D Druck Service aus Leipzig
3D Modell Wasserkraftanlage Pilsing Größenverhältnis rapidobject GmbH
Bild: Größenverhältnis
Wasserkraftanlage-in-Pilsing
Bild: Wasserkraftanlage in Pilsing

Quelle: Rapidobject GmbH

 


 

 
3D-Modell Maschinendenkmal Hettstedt

Rapidobject GmbH: 3D-Modell des Maschinendenkmals Hettstedt

3D-Modell Maschinendenkmal Hettstedt rapidobject GmbHDer VDI Hallescher Bezirksverein übergab am 21. Februar 2016 dem Förderverein Mansfeldmuseum e.V. ein Modell des Maschinendenkmals Hettstedt, das an die Errichtung der ersten deutschen Dampfmaschine Wattscher Bauart im Revier des Kupferbergbaus Hettstedt erinnert. Das Denkmal selbst wurde 1890 vom VDI gestiftet und befindet sich auf einem Bergbauhügel nahe der Stadt.

Das 3D-Modell wurde bei der Firma Rapidobject GmbH Leipzig in Auftrag gegeben, wobei die Tafel im generativen SLS-Verfahren gefertigt wurde und ein Relief der Dampfmaschine darstellt.


Quelle: VDI Hallescher Bezirksverein

 


 

 
3D Druck Tastmodell des Völkerschlachtdenkmals

Barrierefreies Tastmodell des Völkerschlachtdenkmals für Blinde & Sehbehinderte, gefertigt durch die Rapidobject GmbH, Leipzig

Ab sofort können Blinde und Sehbehinderte das Völkerschlachtdenkmal als 3D Druck Modell ertasten. Hierfür steht den Besuchern das Modell des Denkmals mit seinen 91 cm im unteren Eingangsbereich zur Verfügung.

Der barrierefreie Besuch des Völkerschlachtdenkmals ist etwas ganz besonderes. Denn nur selten können sehbehinderte Menschen meterhohe Denkmäler originalgetreu ertasten. Aufgrund von 3D Daten, die für die 3D Druck Fertigung erhoben werden, können auch 91 Meter große historische Bauten, wie das Völkerschlachtdenkmal, im Maßstab 1:100 erstellt werden.

Aber nicht nur die Außenfassaden des Denkmals sind erlebbar, auch der Innenbereich kann ertastet werden. Gleich einer angeschnittenen Torte wurde ein ca. 1/3 großes Stück herausgeschnitten, wodurch tastende Einblicke in das Innere möglich werden, um Figuren, verschiedene Ebenen und die große Reiterkuppel zu erfühlen. Zudem war es wichtig, dass auch der Pfeilerumgang sichtbar wird, der sich unter der Aufschüttung des Völkerschlachtdenkmals befindet. Dieser ist somit erstmalig für alle Besucher (be-)greifbar!

Völkerschlachtdenkmal als 3D Druck Modell  Rapidobject GmbH 1 Völkerschlachtdenkmal als 3D Druck Modell  Rapidobject GmbH 2  
  Völkerschlachtdenkmal als 3D Druck Modell  Rapidobject GmbH 3


Als Vorlage für die Datenerstellung (3D Modeling) dienten unter anderem Zeichnungen und Fotos sowie Scan-Aufnahmen per Drohnenflug. Aus diesen riesigen Datenmengen entstand ein virtuelles Abbild am Computer, bevor es aus Kunststoff in einem 3D Drucker gefertigt wurde. Die vier Einzelteile des 3D Druck Modells wurden in je 36 Stunden gedruckt.

Dank des 3D Drucks konnte das Tastmodell schneller, preisgünstiger und originalgetreu hergestellt werden – dies wäre mit herkömmlichen Fertigungsverfahren nicht möglich gewesen.

Blinden und sehbehinderten Besuchern erleichtert das Tastmodell die Orientierung im Bauwerk und bietet eine enorme Verbesserung ihres Aufenthaltes im Denkmal.

Logo RapidobjectDer 3D Druck-Dienstleister Rapidobject ist bereits seit 2006 im dynamischen 3D Markt etabliert. Mit Spezialisierung auf die Fertigung von Prototypen, Kleinserien, Messemodellen und Tastmodellen für Blinde und Sehbehinderte, bieten die Leipziger Full-Service-Lösungen unter dem Motto: Ideen zum Anfassen! Von Funktionsprototypen, Präsentationsmodellen, Ersatzteilen oder auch personalisierten Einzelstücken bis hin zu Kleinserien und produktionsnaher Fertigung ist dank verschiedener 3D Druckverfahren alles möglich. Dabei liefert Rapidobject die sofortige und transparente Preisermittlung über das Hochladen von 3D Daten im eigenen Online-Shop: www.rapidobject.com/upload

 

Quelle: Rapidobject GmbH

 


 

 
ego.-Inkubator Rapid Prototyping

Ziel des Projektes ist es, Hochschulen in den Schwerpunktbereichen mit Gründungspotenzial zu unterstützen. Der ego.-Inkubator Rapid Prototyping ist insbesondere auf Nutzer aus den Bereichen Kunst, Design und Ingenieurwissenschaften zugeschnitten, um kreative Geschäftsideen zu entwickeln und diese in der Vorgründungsphase technologisch und unternehmerisch zu optimieren und zu erproben. Unternehmerische Kompetenz ist der Schlüssel zu unternehmerischem Erfolg. Darum werden mit den Gründern in einer Nutzungsvereinbarung Meilensteine, wie z.B. Unternehmensplanspiel, Gründerakademie und gründungsbezogene Workshops festgelegt oder das Einreichen der Projektidee im Scidea Ideenwettbewerb unterstützt. Die technologische Betreuung wird von Herrn Dipl.-Ing. Dietmar Glatz garantiert. Er beschäftigt sich seit den Anfängen der Rapid Prototyping-Technologie in den 1990er Jahren mit ihrer Anwendung und Weiterentwicklung. Neben Forschung und Lehre betreut er mit seinem Team studentische Projekte, in denen neue Lösungsansätze generiert und erprobt werden. Kurze Wege zu den Fachexperten der HS Merseburg erleichtern den Gründern die Lösung spezifischer Fragestellungen, wie z.B. auf den Gebieten CAD, FEM, Kunststofftechnik, Betriebswirtschaft, Marketing, Technische Dokumentation. Die spezifische Anleitung zur Unternehmensgründung und deren betriebswirtschaftliche Begleitung in der Vorgründungsphase werden durch die Mitarbeiterin des Hochschulgründernetzwerks Sachsen-Anhalt Süd an der Hochschule Merseburg realisiert.
Das Projekt wird bis Ende 2014 durch das Land Sachsen-Anhalt aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Weitere Informationen unter:

www.hs-merseburg.de/forschen/gruenderservice/inkubator-rapid-prototyping/

Quelle: Hochschule Merseburg

 


 

 
Matrizen für Deutsche Zentralbücherei für Blinde

Für die älteste Blindenbücherei Deutschlands (DZB) fertigte Rapidobject Reliefvorlagen von Abbildungen in der Blindenliteratur, sogenannte Matrizen, mittels 3D Druckverfahren.

Um den manuellen Aufwand der Matrizenerstellung zu senken, untersucht die DZB die Möglichkeit, den 3D Druck zu nutzen. Als Kooperationspartner im Bereich 3D Druck erstellte Rapidobject auf Basis vorhandener Relief-Objekte zunächst CAD-Daten, die anschließend als 3D Objekt ausgedruckt wurden. Auch die Beschriftung in Braille-Punkten musste dabei realisiert werden. Diese 3D Objekte werden zukünftig auf der Trägerplatte befestigt und dienen anschließend als Matrize für Abzüge. Diese Abzüge sollten mindestens die Qualitätskriterien der traditionell erstellten Abzüge erfüllen. Außerdem dürfen die thermischen Belastungen mehrerer Tiefziehvorgänge die Stabilität der Matrize nicht beeinflussen.

Perspektivisch bieten sich für die DZB noch weitere Anwendungsgebiete aus dem Bereich des 3D Druck. Hier wäre die direkte Herstellung von 3D Modellen möglich. Über diese Modelle könnten sich sehbehinderte Menschen deutlich mehr Objektinformationen erschließen als über die an die 2D Welt angelehnte flache Reliefdarstellung.

Weitere Infos unter:

3D Druck / Rapid Prototyping mit Rapidobject – 3D Druck Service aus Leipzig

 

Matritzen für Blinde Rapidobject GmbH Matritzen für Blinde2 Rapidobject GmbH Matritzen für Blinde3 Rapidobject GmbH

Quelle: Rapidobject GmbH

 


 

 
Feuerwehr – Frisch aus dem 3D Drucker

3D Präsentationsmodelle für Rosenbauer International AG

Für die Rosenbauer International AG, einem der weltweit führenden Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen, fertigte die Rapidobject GmbH aus Leipzig detailgetreue Präsentationsmodelle des hochmodernen Großtanklöschfahrzeuges in den Maßstäben 1:20 und 1:87.

Die Fahrzeuge wurden in zwei verschiedenen Kunststoffen mittels SLS- und SLA-Verfahren hergestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fertigungsverfahren konnte bei diesen Messemodellen 75 % Material eingespart werden. Die detailgetreue Nachbildung wurde aufgrund einer Großbestellung für Großtanklöschfahrzeuge bei Rosenbauer an das saudi-arabische Innenministerium verschenkt.

Weitere Informationen zum Prozess und zu den verschiedenen 3D Druck Verfahren erhalten Sie unter:

3D Druck / Rapid Prototyping mit Rapidobject – 3D Druck Service aus Leipzig

 

3D Modell Feuerwehr rapidobject GmbH 3D Modell Feuerwehr Einzelteile rapidobject GmbH

 Quelle: Rapidobject GmbH

 


 

 
PiA® - Petrischale mit intergriertem Ausstrichsystem

pia logo 2Bei dieser Entwicklung handelt es sich um ein mikrobiologisches Kultivierungssystem mit einem integriertem Ausstrichelement nach dem Vorbild der klassischen Petrischale, welches sich durch einfache Anwendung durch den Laien auszeichnet.
Das Projekt wurde Ende 2011 erfolgreich abgeschlossen und mit Hilfe einer ZIM-DL-Förderung zur Marktreife gebracht.
Es entstand ein verkaufsfähiges Test-Kit mit Kulturschale, sterilen Spritzen und Probenahmebechern für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle.
Seit Markteinführung Anfang 2013 wurden bereits 1.500 Stk. verkauft. Kunden sind neben Privatanwendern u.a. Landwirte mit Tierhaltung, mobile Wasserversorger und Zahnarztpraxen.

Derzeit wird mit dem Projekt „Sporenfalle" ein weiterführendes Vorhaben bearbeitet, bei dem ein Verfahren entwickelt wird zur Eigenüberwachung von Schimmelpiltkontaminationen.
Die vordergründige Anwendung wird hierbei im gewerblichen Bereich gesehen - überall dort, wo schimmelpilzanfällige organische Produkte erzeugt oder verarbeitet werden.
Aber auch als effektives Werkzeug für Gebäudesanierer zur Veranschaulichung des Sanierungserfolgs kann diese Applikation Anwendung finden.

 

Projektpartner: Großkopf Kunststofftechnik, Gajewi Bautenschutz GmbH, GMBU e.V., Hochschule Merseburg

 

Weitere Informationen unter:

www.gmbu.de/cms/de/halle/produkte

 

piaPetrischale-zeichnung3d piaPetrischale transpZus (Quelle: GMBU e.V.) piaPetrischale piaPetrischale mit Probe 2 

 Quelle: GMBU e.V.

 


 

 
FABIO - (FAbrication of prototypes with BIOplastics)

logo FABIOIm Mittelpunkt der Forschungsarbeit stand die Entwicklung von Verfahren und Vorrichtungen, um unterschiedliche BioPlastics im 3D-Druck zu verarbeiten. Grundidee war, die thermoplastischen BioPlastics in einem neuartigen Verfahren aufzuschmelzen und schichtweise 3D-Modelle aus Computerdaten ohne Verwendung von Werkzeugen zu generieren.
Alle bisher bekannten Rapid Prototyping Verfahren setzen ausschließlich spezifisch für diese jeweiligen Verfahren entwickelte Materialien ein. In keinem der bekannten RP Verfahren kann Granulat verarbeitet werden. Die „FABIO" Technologie setzt erstmals thermoplastische Polymere (sowohl biobasierte als auch petrochemische) in Granulatform zur Herstellung von physischen Bauteilen ein und basiert auf dem FLM (Fused Layer Modeling) Verfahren. Durch die Möglichkeit Prototypen u.a. aus biobasierten Granulaten herzustellen, wird eine neue Grundlage für Konstruktionswerkstoffe geschaffen, die enormes Entwicklungspotential besitzt und zur Verbesserung des Images der Bioplastics beiträgt. Der entscheidende Vorteil von „FABIO": Der Kunde kann aus einer Vielzahl von Kunststoffgranulaten wählen. Anders als bei konventionellen RP Verfahren kann das Material der künftigen Endprodukte/Serie bereits für den Bau von Prototypen bzw. Kleinserien eingesetzt werden (Customising). Das physische Bauteil besitzt die gleichen Materialeigenschaften wie das fertige Endprodukt.
Das Projekt wurde vom BMEL, Projektträger FNR bis April 2014 gefördert. Derzeit wird an der Fertigstellung und technologischen Reife der Anlage gearbeitet, um das Projekt auch nach der Förderperiode erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

Partner: vier Industrieunternehmen, zwei Forschungseinrichtungen, 30 Designer

Ansprechpartner: Dietmar Glatz und Karin Menzel, Hochschule Merseburg

Quelle: Hochschule Merseburg

 


 

 


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